Holzbau und Gesamtbau Holzbau und Gesamtbau

Sorglos wohnen im silbernen Alter - ein Zuhause geht in Rente

Ein Hauskauf wird oftmals in der Familienphase des Lebens getätigt. Über viele Jahre hinweg geben die Besitzer dem Daheim eine Identität, füllen es mit Leben und Lachen. Doch irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem die Hausherren entscheiden müssen, wie es mit ihrem lieb gewonnen Zuhause, mit dem sie so viel Erlebtes verbinden, weitergehen soll.

Aufstockung. Vermutlich stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an, das „Nest“ ist leer und ruhig geworden. Soll man das Haus verkaufen, sich von einem Stück Lebensgeschichte verabschieden und irgendwo in eine schicke Wohnung ziehen? Für viele mag dies die richtige Entscheidung sein. Doch es gibt Alternativen. Dies zeigt das Beispiel einer Familie in Küssnacht SZ. Das Ehepaar war sich schon früh bewusst, dass es nicht nur die eigene Pensionierung, sondern auch

die seines Einfamilienhauses zu planen galt. Dreissig Jahre lang genossen sie ihr Zuhause an traumhafter Wohnlage. Zwar benötigen sie heute, da ihr Sohn längst ausgezogen ist, nicht mehr so viel Platz, doch von ihrem Haus wollten sie sich auf keinen Fall trennen. Gleichzeitig aber fanden sie Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit erstrebenswert. Und umfangreiche Sanierungsarbeiten standen auch noch an. Was tun?

Erfahrungsbericht Teil 2

Die ersten Überlegungen der Bauherrschaft

Ausgangslage und Planungsphase

Dank frühzeitiger Unterstützung durch das Kost-Team wurden die ersten Ideen rasch konkretisiert.

Die Eheleute begannen mit dem Gedanken zu spielen, den Dachstock abzutragen und das Erdgeschoss um eine weitere Etage aufzustocken. Um ihre Ideen zu konkretisieren, zogen sie sich schon frühzeitig Unterstützung von Fachleuten bei. Robert Schmidlin, Geschäftsführer von Kost Holz- und Gesamtbau in Küssnacht, erinnert sich noch gut an die ersten Gespräche. Er regte an, als erstes abzuklären, wieviel Ausnützungsreserven vorhanden waren. Damit kamen der Stein ins Rollen oder die Holzspäne zum Fliegen. Denn für eine Aufstockung ist der Holzsystembau geradezu prädestiniert. Die Trockenbauweise ermöglicht eine kurze Bauzeit, und das niedrige Baugewicht kommt der Statik zugute.

 

Erfahrungsbericht Teil 3

Vor dem Baustart

Der Estrich muss geräumt werden, bevor das Dach abgehoben wird.

Entrümpeln und entsorgen, bevor das Dach weg kommt.

Den Bauherren war schnell klar, dass ihr Vorhaben mit viel Vorbereitungsarbeiten verbunden war. Dazu gehörte auch, dass sie den ganzen Estrich räumen mussten. Doch bald schon wurde entrümpelt und entsorgt. Eine emotionale aber auch befreiende Angelegenheit. Ein Abschied, der auch ganz viel Energie und Elan freisetzte, der ins Bauvorhaben fliessen konnte. Die Eheleute packten die Chance beim Schopf, sich für ihren neuen Lebensabschnitt mit ihren Wohnwünschen auseinanderzusetzen und sich diese zu erfüllen. Sie investierten in ihre sorgenfreie Zukunft. Denn durch die Mieteinnahmen wohnen sie kostgünstig – eine beruhigende Tatsache für das silberne Alter.

Erfahrungsbericht Teil 4

Das Resultat verblüfft und begeistert.

Ein Zweigenerationenhaus ist entstanden.

Das Resultat ist ein Zweigenerationenhaus mit zwei komplett unabhängigen Wohneinheiten und Nebenräumen. Das Ehepaar ist nach nur sieben Monaten Bauzeit ins neue, lichtdurchflutete Obergeschoss gezogen, der Sohn mit seiner Partnerin ins komplett sanierte Parterre. Für die Bauherren bedeutet dies: wohnen bleiben im eigenen Daheim, wohliges Ambiente durch den Holzbau, ein Gewinn an persönlicher und finanzieller Sicherheit, barrierefreies Wohnen auf einer Ebene, Unabhängigkeit und die Freiheit, jederzeit den Schlüssel umdrehen zu können und zu verreisen. Denn die kraft- und zeitraubende Gartenarbeit erledigt nun die jüngere Generation. Einzig die Pflege des neu angelegten Teichs und des Bachlaufs wird sich der Bauherr wohl nicht nehmen lassen. Denn auch dies war ein Wunsch, den er sich endlich erfüllen konnte.

Ihre Ansprechpartner

Ueli Murpf

Geschäftsleitung / Leiter Holzbau

Ralph Schaltegger

Geschäftsführer Gesamtbau