Holzbau und Gesamtbau Holzbau und Gesamtbau

Einblick in den Ausbildungs- und Berufsalltag von Simon Dubacher

Ausbildung zum Zimmermann mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ im 3. Lehrjahr

Weshalb hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Ich hatte schon früher Interesse an Holz und habe viel Zuhause mit Holz gearbeitet. Mir gefällt die handwerkliche Arbeit. Einige meiner Freunde sind in diesem Beruf tätig. Das hat mir wohl indirekt den Anstoss dazu gegeben.

Wie war dein erster Tag in der Lehre?

Ich wurde zusammen mit meinen Nebenstiften von meinem Ausbildner Adrian Stocker im Betrieb rumgeführt. Danach durfte ich bereits zum ersten Mal mit auf eine Baustelle. Der Tag war sehr interessant. Man hat viel Neues gelernt und viele neue Leute getroffen.

Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten anhand deines Tagesablaufes.

Holzkonstruktionen ausbauen
Innenausbau – Masse aufnehmen, anzeichnen, zuschneiden, Elementhaus aufrichten
Vorgefertigte Elemente aufrichten und Erledigung diverser Vorarbeiten.

Welche Arbeiten machen dir am meisten Spass? Welche weniger?

+ Holzbekleidungen wie Schalungen montieren
– Gipsplatten montieren, da die Arbeit sehr staubig und körperlich anstrengend ist

Was findest du besonders toll an deinem Job und an deiner Ausbildung?

Das Arbeiten an der frischen Luft und die tolle Kameradschaft, die wir untereinander pflegen. Die abwechslungsreiche und interessante Arbeit, bei der man auch als Lernender immer mitdenken und immer ein bis zwei Schritte voraus denken muss. Und dass die Ausbildung viele Zukunfts- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen hält.

Welches waren für dich bisher die interessantesten Baustellen, auf denen du mitarbeiten konntest? Und weshalb?

Sanierung des Hauses zur Gerbe in Rothenburg LU – Dies war meine allererste Baustelle, an der ich mitarbeiten durfte. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie aus einem alten Gebäude dank einer Sanierung ein modernes Gebäude wird. Die Aufgaben waren sehr komplex und beinhaltete die traditionelle Handwerkskunst, um trotz all den Erneuerungen den Charme des alten Gebäudes beibehalten zu können.

Wie empfindest du Kost als Ausbildungsbetrieb?

Sehr gut, da viel Wert auf eine gute Lehrlingsbetreuung gelegt wird und man die Möglichkeit bekommt, nach der Lehre im Betrieb bleiben zu können. Als Lehrling bei Kost, hat man die Möglichkeit, von Anfang an Verantwortung zu bekommen und seine Fähigkeiten einzusetzen.

Hast du schon Zukunftspläne, was du nach der Lehre machen möchtest?

Vermutlich werde ich nach dem Militär eine Zeit lang auf dem Beruf bleiben. Später werde ich dann eventuell noch eine Weiterbildung anhängen.

Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade auf Lehrstellensuche befinden?

Unbedingt das Angebot von Schnupperlehren nützen! So findest du heraus, was dir am meisten liegt. Und dann mach einfach das, was dir am meisten Freude bereitet.

Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist?

Ja, da einem der Weg durch die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten offen steht. Man lernt während der Ausbildung vieles für den beruflichen und privaten Weg.

Wie streng sind die schulischen Anforderungen?

Ich finde diese fordernd. Viel Mathe und Zeichnen. Man sollte ein gutes handwerkliches Geschick und über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Und natürlich keine zwei linken Hände haben.

Wie war die Umstellung von der obligatorischen Schule zum Berufsalltag?

Für mich war die Umstellung nicht sehr gross, da ich während der Oberstufe bereits Zuhause jeweils nach der Schule viel auf dem Bauernhof meiner Eltern mitgeholfen habe.

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