Holzbau und Gesamtbau Holzbau und Gesamtbau

Einblick in den Ausbildungs- und Berufsalltag von Roman Barmet

Ausbildung zum Zimmermann mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ im 2. Lehrjahr

Weshalb hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Der Bezug zu Holz wurde mir schon in früher Kindheit mitgegeben. Mein Vater ist Schreiner. Wir haben Zuhause einen Werkraum. Da durfte ich bereits schon während der Oberstufe viel mit Holz arbeiten und mir erste Kenntnisse aneignen.

Wie war dein erster Tag in der Lehre?

Am ersten Tag bereits wurden uns sehr viele Informationen über den Beruf und das Unternehmen vermittelt und man konnte sogleich sehen, dass die erste Zeit im Berufsalltag kein Zuckerschlecken sein wird. Wir wurden aber gut empfangen und das Gefühl wurde übermittelt, in guten Händen zu sein.

Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten anhand deines Tagesablaufes.

Am Anfang ist man vermehrt an die Hilfe und Führung des Vorarbeiters gebunden. Die Arbeiten umfassen das Beladen der Nutzfahrzeuge mit allen benötigten Materialien. Danach das Abladen auf der Baustelle oder zurück in der Werkhalle. Je nachdem wird am nächsten Tag die Arbeit vom Vortag noch fertig gemacht oder neue Aufgaben werden einem zugeteilt. Sehr oft dürfen wir 2. Lehrjahrstifte auch Hausfassaden abkleben damit keine Feuchtigkeit reinkommt. An den Wänden oder Decken Löcher für den Elektriker bohren. Auch die Mitarbeit bei Bodenröste dürfen wir vermehrt übernehmen. Dies bedeutet, dass wir in der Werkhalle alles nach Plan zuschneiden, stückweise zusammenfügen und dann auf der Baustelle montieren.

Welche Arbeiten machen dir am meisten Spass? Welche weniger?

+ Aufrichten, da man sieht, wie ein Gebäude oder Räume entstehen
– Isolieren, da das Material sehr kratzig ist

Was findest du besonders toll an deinem Job und an deiner Ausbildung?

Die Tätigkeit bietet viel Abwechslung. Man arbeitet mit verschiedenen Materialien und Hilfsmitteln. Das EFZ ist eine gute Grundausbildung.

Welches waren für dich bisher die interessantesten Baustellen, auf denen du mitarbeiten konntest?

Umbau und Renovation Schloss Buholz in Ruswil LU: man sieht wie aus etwas Altem etwas Neues entsteht.

Wie empfindest du Kost als Ausbildungsbetrieb?

Sehr vielseitig. Vor allem ist für mich auch die Grösse des Betriebes spannend. Wir haben zum Beispiel eine eigene Produktion. Prozesse werden so einfacher gestaltet. Andere Betriebe müssen zum Beispiel alles von Hand abbinden und bei uns läuft dies mit einer Maschine.

Hast du schon Zukunftspläne, was du nach der Lehre machen möchtest?

Das weiss ich noch nicht genau. Ich werde vermutlich eine Weiterbildung machen.

Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade auf Lehrstellensuche befinden?

Eigene Hobbies genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht verbirgt sich sein / ihr Traumberuf darunter.

Wenn man beabsichtigt, auf dem Bau zu arbeiten, dann sollte man sich vorher bewusst werden, ob man für körperliche Arbeit geeignet ist und ob der eigene Körper dazu fit genug ist.

Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist?

Ja, da einem viele weitere Ausbildungsmöglichkeiten offen stehen.

Wie streng sind die schulischen Anforderungen?

Ich finde, es war eine grosse Veränderung von der Oberstufe in die Berufsschule. Die ersten zwei Monate waren sehr hart, da der  schulische und körperliche Druck zusammen kommen. Mit Wille und Fleiss ist aber auch dies gut machbar.

 Wie sind die körperlichen Anstrengungen?

Gegenüber der Oberstufe sind es natürlich Welten. Der Körper muss sich zuerst einmal an die fast tägliche Herausforderung gewöhnen. Die Zeit vergeht aber so schnell und ehe man sich versieht, hat man sich schon daran gewöhnt.

Wie war die Umstellung von der obligatorischen Schule zum Berufsalltag?

Wie bereits schon oben erwähnt, waren die ersten paar Wochen eine Herausforderung. Aber vieles gehört nun auch einfach zum Alltag.

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