Holzbau und Gesamtbau Holzbau und Gesamtbau

Einblick in den Ausbildungs- und Berufsalltag von Pirmin Schilliger

Ausbildung zum Holzbearbeiter mit eidg. Berufsattest EBA im 2. Lehrjahr

Weshalb hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Weil ich gerne mit Holz arbeite, man sich dabei körperlich betätigen kann und viel draussen arbeitet.

Wie war dein erster Tag in der Lehre?

Da ich nicht genau wusste, was auf mich zukam, war ich etwas nervös und war gespannt, was mich alles erwarten wird. Nach einer Einführung wurde ich für sechs Wochen in der Produktion eingeteilt. Die erste Zeit im Betrieb war für mich eine sehr positive Erfahrung, da man gleich von Anfang an sieht, was dann draussen auf der Baustelle alles gebaut wird.

Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten anhand deines Tagesablaufes.

Wände zusammenhängen. Gipsen und Leisten anschrauben.
Ich durfte bereits von Anfang an viel mithelfen.
Je schneller und exakter man war, desto schneller durfte man die Arbeiten selber machen.

Welche Arbeiten machen dir am meisten Spass? Welche weniger?

+ Aufrichten (Vergleich mit Tetris)
+ Fassaden schalen
– Bodenroste verlegen wegen der Schiftung. (Im Holzbau ist sie eine Handwerkstechnik, die zur Ermittlung schräger Holzbearbeitungen eingesetzt wird) Dazu verbringt man viel Zeit am Boden, was ich eher als mühsam empfinde.
-Isolieren – da sich die Matten oder Platten kratzig anfühlen.

Was findest du besonders toll an deinem Job und an deiner Ausbildung?

Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Man lernt in diesem Beruf extrem viel auch über anderen Berufsgattungen wie zum Beispiel die von einem Stromer, Gärtner (Bodenplatten) oder von der eines Schreiners kennen.

Welches waren für dich bisher die interessantesten Baustellen, auf denen du mitarbeiten konntest?

Ferienwohnungen RigiLodge: Unter anderem wegen des imposanten und nicht alltäglichen Helikoptereinsatzes im Sommer 2016. Die Elemente wurden so auf die Rigi First transportiert. An dem besagten Tag stimmte alles: Das Wetter war hervorragend und das Team war gut drauf.

Wie empfindest du Kost als Ausbildungsbetrieb?

Es gefällt mir sehr gut bei Kost. Wir arbeiten in einem jungen Team und unterstützen uns gegenseitig. Alles was wir in der Schule in der Theorie lernen, kann man mindestens einmal in der Praxis umsetzen. Man hat auch Einblick in alle Facetten des Holzbaus, was für die Zukunft sehr hilfreich ist. Es wird auch sehr viel Wert auf Arbeitssicherheit gelegt.

Hast du schon Zukunftspläne, was du nach der Lehre machen möchtest?

Ich denke, ich werde im Anschluss gleich noch die Lehre zum Zimmermann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ anhängen.

Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade auf Lehrstellensuche befinden?

Viel schnuppern – wenn möglich auch in verschiedenen Berufsgattungen, um herauszufinden, was man wirklich will.

Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist?

Leider musste ich vom EFZ ins EBA abstufen. Aber auch der EBA ist eine sehr gute Grundausbildung. Jedoch möchte ich aber noch mehr dazulernen.

Wie streng sind die schulischen Anforderungen?

Da ich vor kurzem zum EBA wechselte, hatte ich teilweise mit dem Lernstoff etwas Mühe. Nach nun einigen Wochen EBA, denke ich, dass ich es gut schaffen werde.

Wie sind die körperlichen Anstrengungen?

Die ersten ein bis zwei Monate waren eine grosse Umstellung. Mittlerweile ist es je nach Arbeit immer noch sehr anstrengend. Der Körper gewöhnt sich aber an die körperliche Arbeit und man wird automatisch fitter für den Beruf.

Wie war die Umstellung von der obligatorischen Schule zum Berufsalltag?

Ich empfand es als eine grosse Veränderung. Die Tage sind viel länger und somit auch anstrengender. Zudem musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, weniger Ferienwochen zur Verfügung zu haben.

Kost Holzbau AG - Kost Gesamtbau AG - Kost Liegenschaften AG - Alte Zugerstrasse 5 - 6403 - Küssnacht am Rigi
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